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Leserbriefe

Dieser Teil unserer Homepage steht für namentlich gekennzeichnete Beiträge, Leserbriefe und Emails zur Verfügung. Die Wählergemeinschaft Felde behält sich vor über die Veröffentlichung einzelner Beiträge zu entscheiden. Hier wiedergegebene Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der WF wieder.


B-Plan 14 Wiesenweg

 
Ein Beitrag von Prof. Dr. Wolfgang Heinrich                             16.08.2011
 
Im Lokalteil der Kieler Nachrichten wurde in den vergangenen Wochen und Monaten wiederholt über Sitzungen der Felder Gemeindevertretung und des Planungsausschusses berichtet, in denen über eine mögliche Veränderung des B-Plans 14 Wiesenweg beraten wurde. In einer Postwurfsendung des nicht eingetragenen Vereins „Uns Dörp Felde“ ist eine Stellungnahme der Initiative „Naturraum Wiesenweg“ zu finden. Diese Berichterstattungen zeichnen aus meiner Sicht ein einseitiges und falsches Bild. Ich möchte daher die Gelegenheit nutzen, in Form eines Leserbriefes einige Fakten klarzustellen, mit denen ich gut vertraut bin, da sie uns selber betreffen.
 
Unser Grundstück im Geltungsbereich des B-Plans Wiesenweg wurde 1958 von unserer Familie gekauft und mit einem Haus bebaut. Am Wiesenweg wurden damals nach und nach Häuser gebaut und Grundstücke zur Bebauung geteilt und veräußert. Wir wohnten durch meinen Beruf bedingt nicht in Felde, hatten aber über Jahrzehnte den festen Plan, im Alter nach Felde zu ziehen. Da unser Grundstück, wie die Nachbargrundstücke auch, im allgemeinen Wohngebiet liegt, gingen wir (und gehen immer noch) davon aus, dass eine Teilung und Bebauung unseres Grundstücks jederzeit möglich sei.
 
Wie wir später erfuhren gab es aber bereits in den achtziger Jahren vor allem von Seiten der SPD andere politische Pläne für die Nutzung unseres Grundstücks. Dazu gehörten Vorstellungen wie das Niederreißen der Grundstückseinfriedung und die Anlage eines Wanderweges.
 
Ähnliche Pläne für Maßnahmen, die einer Enteignung gleichkommen, spiegeln sich im ersten Entwurf des B-Plan 14 (Stand November 1994) wider; aufgestellt unter dem Bürgermeister Vogel und dem Planungsausschussvorsitzenden Thun. Durch Interventionen unsererseits im Planungsausschuss und in der Gemeindevertretung und durch eine Eingabe zu dem ausgelegten Entwurf kam es damals dann schließlich zur Festlegung eines größeren Baufensters auf unserem Grundstück. Auf diesem Baufenster könnten unter Ausnutzung der maximalen Grundflächen und bei Einhaltung der notwendigen Abstandsflächen weitere Häuser errichtet werden. Eine derartige enge Bebauung zentriert auf dem Grundstück widerspricht allerdings dem Grundgedanken des B-Plans14 mit einer lockeren klar geordneten Siedlungsstruktur mit einer Aufreihung von (teilweise neuen) Baufenstern in Linien senkrecht zum Wiesenweg. Wir fühlen uns durch diese im B-Plan erzwungene lokale dichte Bebauung, welche die Möglichkeiten der Größe des Grundstücks gar nicht ausnutzt, benachteiligt.
 
Als Eltern von drei Kindern und Großeltern von derzeit fünf Enkelkindern sind wir verpflichtet, uns dafür einzusetzen, dass der Wert unseres Grundstücks nicht durch Benachteiligungen im B-Plan 14 gemindert wird. Wir haben daher an die Gemeindevertretung einen Antrag auf eine andere Anordnung der für eine Bebauung vorgesehenen Fläche gestellt. Dieser Antrag entspricht unseren bereits bei der Erstellung des B-Plans 14 geäußerten Wünschen. In der bisherigen Bürgeranhörung fanden wir keinen Beitrag, der als Grund dienen könnte unseren Antrag abzulehnen.
 
Unsere Benachteiligung bei der Planung für den Bereich Wiesenweg durch Mitglieder der Felder SPD hat wie dargestellt eine jahrzehntelange Tradition. Das, was derzeit aber von einigen Agitatoren gegen uns angezettelt wird, sprengt jeden Rahmen. Wir werden gnadenlos diffamiert. Nicht nur, dass völlig frei erfundene Gerüchte über eine Umgestaltung des Wiesenweges mit einer Verbreiterung und Beseitigung von Bäumen und Knicks in Umlauf gebracht werden, es war auch die Rede von ca. 20 oder gar mehr neuen Wohnhäusern, die erbaut werden sollen.
 
Es werden Unwahrheiten und Verdächtigungen gestreut, wie z. B. auf der Sitzung des Planungsausschusses am 13.07.2011 durch Herrn Reinke. Er unterstellt, dass es für unser im Jahre 1959 gebautes Haus keine Baugenehmigung gäbe.(Die am 1.5.1959 erteilte Baugenehmigung trägt die Nummer 120/1959.) Herr Reinke, der die Bedeutung seiner Aussagen hervorhebt, indem er bewusst erwähnt, dass er von Beruf Richter sei, scheut sich auch nicht, in seinen Beiträgen pöbelnd mit der Behauptung über uns herzufallen, wir wollen uns gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Wählergemeinschaft WF  bereichern („die Taschen füllen“, siehe Protokoll der GV-Sitzung vom 13.04.2011). Das von ihm ebenfalls vorgetragene Gerücht, wir beabsichtigen gemeinsam mit der Vorsitzenden des Planungsausschusses Frau Alice Engel über unsere aneinandergrenzenden Grundstücke eine zusätzliche Erschließung unseres Grundstücks zu nutzen, um weitere Bebauungsmöglichkeiten zu schaffen, entbehrt jeglicher Grundlage, da es keine gemeinsame Grundstücksgrenze gibt.
 
Ich bin der Ansicht, dass derartige unqualifizierte Auftritte eines in unserem Lande tätigen Richters in der Öffentlichkeit dem Ansehen dieses Amtes schaden.
 
 

 

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